
Eigentlich hatte ich andere Pläne.
Das Leben offenbar auch.
Ich bin Jahrgang 1985, lebe mit meiner Frau und unserer Deutschen Dogge Artemis in Waldeck am Edersee und habe viele Jahre in der Logistik und in Führungsfunktionen gearbeitet.
Irgendwann habe ich angefangen zu schreiben.
Nicht, weil ich berühmt werden wollte.
Und ganz sicher nicht, weil ich dachte, die Welt hätte sehnsüchtig auf meine Meinung gewartet.
Mich haben schon immer Menschen interessiert.
Ihre Geschichten.
Ihre Eigenarten.
Ihre kleinen Siege.
Und diese Momente, in denen man gleichzeitig lachen und den Kopf schütteln muss.
Mit trockenem Humor und viel Herz erzähle ich Geschichten aus dem echten Leben.
Über Arbeit und Alltagswahnsinn.
Über Menschen.
Über Heimat.
Über Motorräder.
Über Hunde.
Über Verantwortung.
Und über die kleinen Absurditäten, die uns manchmal zum Lachen und manchmal zum Nachdenken bringen.
Ich schreibe nicht aus der Distanz.
Ich schreibe aus dem Leben.
Aus Erfahrungen.
Aus Begegnungen.
Und aus der Überzeugung, dass Geschichten Menschen verbinden können.
Wenn ich gerade nicht schreibe, findet man mich meistens irgendwo in Nordhessen, auf dem Motorrad, zwischen Büchern oder dabei, Artemis zu erklären, warum ein Sofa ursprünglich nicht für 70 Kilogramm Hund gebaut wurde.
Ich brauche keine großen Bühnen.
Mir reichen gute Gespräche, ein bisschen Humor und Menschen, die hinterher sagen:
„Das war schön. Erzähl noch eine.“
Denn eigentlich geht es mir genau darum.
Geschichten, die bleiben.
Kleine Bühnen. Große Geschichten.
Ich habe viele Jahre in der Arbeitswelt verbracht.
Zwischen Verantwortung, Nachtschichten, Besprechungen, Fahrern, Kennzahlen und Kaffeemaschinen, die grundsätzlich dann streiken, wenn man sie am dringendsten braucht.
Das Leben hat mir dabei eines beigebracht:
Die besten Geschichten schreibt meistens niemand.
Sie passieren einfach.
Und irgendwann sitzt man zusammen und erzählt sie weiter.
Genau deshalb mag ich kleine Bühnen.
Lesungen.
Vereinsabende.
Kulturveranstaltungen.
Hotels.
Bikertreffen.
Mittelaltermärkte.
Tattoo-Conventions.
Stadtfeste.
Oder einfach einen gemütlichen Abend mit Menschen, die Lust haben, gemeinsam zu lachen, nachzudenken und sich etwas zu erzählen.
Manchmal geht es um Bücher.
Manchmal um Arbeit.
Manchmal um Motorräder.
Und manchmal um eine Deutsche Dogge namens Artemis, die bis heute der festen Überzeugung ist, dass ein Sofa in erster Linie ihr gehört.
Ich brauche keine riesigen Hallen.
Mir reichen zwanzig Menschen.
Oder fünfzig.
Oder hundert.
Hauptsache, wir haben uns etwas zu erzählen.
Und wenn am Ende des Abends jemand nach Hause geht und sagt:
„Das war schön. Da musste ich lachen. Und irgendwie habe ich mich an manchen Stellen selbst wiedererkannt.“
Dann war es ein guter Abend.
Denn Geschichten sind am schönsten, wenn sie Menschen verbinden.
Und vielleicht sehen wir uns ja irgendwann.
Auf einer Bühne.
In einem Hotel.
Auf einem Stadtfest.
In einem Vereinsheim.
Oder irgendwo dazwischen.
Eigentlich hatte ich andere Pläne.
Das Leben offenbar auch.

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Daniel Harsy
Postfach 1101
34509 Waldeck
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Ich beiße nicht.
Meine Deutsche Dogge Artemis übrigens auch nicht.